Kirche, Kultur und "sonstige Einrichtungen" - 25 Jahre Kindergarten Ueberau




Festschrift "25 Jahre Kindergarten Ueberau" (Auszug)
1998






Grusswort

1998 kann der Kindergarten Ueberau auf sein 25jähriges Bestehen zurückblicken. Dieser Zeitabschnitt gibt hinreichend Anlaß zu Freude und Stolz auf die enorme Leistung, die in diesem Zeitraum zum Wohle unserer Kinder erbracht wurde. Erst Anfang der 70er Jahre wurden flächendeckend Kindergarteneinrichtungen auch im ländlichen Raum geschaffen. Reinheim nahm damals mit den Kindergarten-Neubauten in Ueberau, Spachbrücken und Zeilhard/Georgen-hausen eine Vorreiterrolle ein. Bis heute wurde die vorschulische Betreuung zielgerichtet ausgebaut und der Stellenwert läßt sich auch an Fakten messen. Jede 10. Mark des Verwaltungshaushaltes fließt in die vorschulischen Einrichtungen, jede 3. Mark der Personalkosten entfällt auf den Kindergarten- und Hortbereich.

In den Kindergärten wurde stets eine erfolgreiche pädagogische Arbeit geleistet. Unsere Kindergärten haben stets mehr als nur "Betreuung" geboten. Mit viel Engagement der Erzieherinnen, aber auch mit Unterstützung der Elternbeiräte wurden Kinder pädagogisch betreut und auf diesem wichtigen Entwicklungsabschnitt ihres Lebens begleitet. Sich verändernde Rahmenbedingungen in Staat und Gesellschaft haben stets erfordert, daß der Kindergarten Konzepte überprüfte und neuen Gegebenheiten anpaßte. Dabei wurde die Zusammenarbeit mit den Elternbeiräten in besonderer Weise gefördert. Gerade in Ueberau war auch festzustellen, in welch lobenswerter Weise sich Eltern für die Einrichtung engagierten, z. B. bei der Beschaffung der Spielebene.

Ausdruck des guten "Klimas" ist die Tatsache, daß viele Kinder nach ihrer Kindergartenzeit den Kontakt zu ihren Erzieherinnen und zu ihrem Ueberauer Kindergarten nicht verlieren, sondern aufrecht erhalten und immer wieder besuchen. Teilweise werden heute bereits die Jungen und Mädchen von Eltern betreut, die selbst früher den Kindergarten Ueberau besuchten - damals wie heute unter der erfolgreichen Leitung von Karin Rist. Ich hoffe und wünsche, daß die wertvolle Arbeit dieser Einrichtung in den nächsten Jahren erfolgreich - trotz aller schwierigen gesellschaftspolitischen und finanziellen Probleme fortgeführt werden kann. Unsere Kinder haben es verdient.

Herzlichen Glückwunsch und Anerkennung zum Jubiläum!

Karl Hartmann
Bürgermeister




Grusswort

25 Jahre Kindergarten Ueberau - unwillkürlich blicke ich zurück, denke an all' die schönen Dinge, die die Arbeit in einem Kindergarten begleiten.

Eine Aufgabe, die immer höhere Anforderungen stellt und die vom damaligen Landrat Klein anläßlich seiner Ansprache zur Einweihung unseres Kindergartens wie folgt definiert wurde:

Dieser Kindergarten soll die Entwicklung des Kindes fördern, zu selbständigen Denken und Handeln erziehen, elementare Kenntnisse von Umwelt und Gesellschaft vermitteln, die geistigen und schöpferischen Fähigkeiten des Kindes wecken, so daß, . . ., alle Kinder ungeachtet der sozialen Herkunft und Familiensituation mit den gleichen Startchancen in die Schule eintreten.

Wenn uns das gelungen ist - und darüber mögen andere urteilen - dann nur, weil wir von Anfang an ein Team waren, in dem sich jeder angenommen und wohlfühlte und wußte, daß er sich jederzeit auf den Anderen verlassen kann. Mein besonderer Dank gilt daher allen ehemaligen und jetzigen Mitarbeiterinnen. Bedanken möchte ich mich auch bei dem Träger unserer Einrichtung und hier ganz besonders bei den Herren Bürgermeister Wörz und Hartmann, die uns stets hilfreich zur Seite gestanden haben.

Auch möchte ich es nicht versäumen, all' den Eltern und insbesondere den Elternbeiräten zu danken, die uns ohne große Worte tatkräftig unterstützt haben.

Danke auch an den Schulleiter und das gesamte Kollegium der Grundschule Ueberau für die vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Wir wünschen uns, daß all' dies noch lange so bleiben wird.

Ich hoffe, daß unser 25jähriges ein schönes und unterhaltsames Fest wird und ich wünsche uns allen frohe und heitere Stunden, an die wir uns gerne erinnern werden.

Karin Rist
- Kindergartenleiterin -


Solange die Kinder noch klein
sind, gib ihnen tiefe Wurzeln.
Wenn sie älter geworden sind,
gib ihnen Flügel
(Aus Neuseeland)


Grusswort

Ich möchte auch mal wütend sein dürfen.
Wenn Kinder lachen, ist die Welt der Erwachsenen in Ordnung.

Helmut, 12 Jahre

Seit 25 Jahren dürfen Kinder hier fröhlich, wütend, lachend spielen. Wir, der Elternbeirat, wünschen uns auch für den heutigen Tag ein breites Spektrum an Gefühlen. Die Kinder feiern im Spiel, während wir Erwachsenen uns an die eigene Kinderzeit erinnern. Viel hat sich an den Gefühlen und Wünschen von damals sicherlich nicht geändert. Wichtig ist, daß sie einen Raum wie diesen zur Entfaltung finden. So werden Wünsche geweckt, Phantasien angeregt, die auf eine lebendige Zukunft hoffen lassen.


Laß mich

Laß mich mit dir spielen!
Laß mich Heimat fühlen!

Wir bauen zusammen eine Hütte
setzen uns dort in die Mitte

Sitzen am Feuer,
erzählen Geschichten
von Ungeheuern,
von seltsamen Wichten . . .

Ich bin der Held!
Wir kämpfen zusammen,
zieh'n durch die Welt. . .

Kommen heim,
schau'n in die Flammen,
sind ohne Sorgen,
sind geborgen.






Unser Kindergarten



Die ersten Gruppenbilder nach der Eröffnung



Interview mit der "Blauen Gruppe"



Interview mit der "Gelben Gruppe"



Interview mit der "Grünen Gruppe"



Interview mit der Nachmittagsgruppe



Ausflug mit den Schulanfängern



Ein Besuch bei der Feuerwehr



Ausflug in den Brudergrund



Wir besuchen die Lämmchen bei Maria Vogt



Kartoffelfeuer 1991



Wanderung zu den Hundertmorgen