Kirche, Kultur und "sonstige Einrichtungen" - 50 Jahre VdK




50 Jahre VdK-Ortsgruppe UEBERAU - Chronik 1947 bis 1997


VORWORT

Der VdK hat sich durch die Not und das Elend nach dem 2. Weltkrieg gebildet. Deutschland lag in Schutt und Asche und für die Kriegsbeschädigten und Hinterbliebenen war es sehr schwer, Unterstützung und Hilfe zu finden. Es gab ja darunter auch sehr viele Menschen die völlig hilflos und auf fremde Hilfe angewiesen waren.
Für den VdK war es am Anfang auch nicht gerade leicht, solch eine Organisation zu gründen. Ideen hatte man genügend, aber es mangelte an vielen Dingen, sei es an Idealisten und natürlich auch an dem nötigen Geld. Trotzdem, kann man mit gutem Gewissen sagen, daß der VdK diesen armen Menschen doch schnellstens Hilfe geleistet hatte. Diese Leute mußten den entsprechenden Ämtern zugeordnet werden, so daß sie die nötige Unterstützung bekamen, z. B. finanziell, orthopäd. Hilfsmittel und vieles mehr.
Nicht unbedeutend war es, die vielen Anträge auszufüllen, die ja für so manchen Laien nicht transparent genug waren, wie es sich bis heute in unserer Bürokratie erhalten hat.
Wir vom VdK freuen uns darüber, daß wir den Ärmsten helfen konnten und wir sehen es heute als unsere Pflicht, weiterhin in diesem Sinne fortzufahren. Natürlich sind heute nach über 50 Jahren die meisten Kriegsbeschädigten und Hinterbliebenen schon verstorben, aber damit ist der VdK nicht am Ende, denn heute liegt unser Schwerpunkt bei der Betreuung von Schwerbehinderten und Sozialrentnern. Unsere Mitgliederzahlen sind deshalb erheblich gestiegen. Alt werden wir alle und sind vielleicht auch einmal froh, wenn wir solche Unterstützung erhalten.
Was natürlich nicht unerheblich ist sind die Schwerbehinderten, die durch Auto- oder Betriebsunfälle oder auch durch sonstige Umstände entstehen. Bei Betriebsunfällen ist es leider so, daß sie sehr oft durch schlechte Einrichtungen verursacht werden; das liegt meistens daran, daß die Gewerbeaufsichtsämter überfordert sind und nicht die Einrichtungen im Detail überprüfen können. Selbst das Schwerbehindertengesetz hat man zum Nachteil der Betroffenen ausgelegt. Die Betriebe weigern sich, und leider auch die öffentlichen Ämter, Schwerbehinderte einzustellen und erfüllen selten die Pflichtquote von 6%. Wir können froh sein, daß des Betriebsräte und Schwerbehinderten-Vertrauensleute gibt, die sich um die Belange dieses Personenkreises annehmen.
Was mich besonders bedrückt ist, daß unsere Regierung in keiner Weise Entgegenkommen zeigt. Was haben sie schon dafür geleistet? Im Gegenteil, unser Sozialstaat wird permanent abgebaut.

Wir, vom VdK, haben für Ihre Belange immer ein offenes Ohr. Helfen Sie auch mit, diese großartige Organisation zu unterstützen und fördern.

Ueberau, im Oktober 1997




Grußwort des Bürgermeisters



Grußwort des Ortsvorstehers



Grußwort des Landrats



Grußwort des amtierenden VdK-Landesvorsitzenden



Grußwort des VdK-Bezirksvorsitzenden



Grußwort des VdK-Orts- und Kreisvorsitzenden




Gedenken an die Verstorbenen Kameradinnen und Kameraden



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