Aktuelles




Teilnahme im Jahre 2012 am Hessischen Landes-Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft"


Ueberau in Melsungen stark vertreten

Beim Hessischen Landeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" hatte Ueberau den ersten Platz in der Kategorie "mit Dorferneuerung" erreicht. Insgesamt hatten 137 Dörfer aus sieben Regionen an den Regionalentscheiden 2011 teilgenommen.

Am Sonntag, 7. Oktober machten sich mehr als 40 Ueberauer Bürger auf den Weg nach Melsungen, die Siegerurkunde abzuholen. Viele teilnehmende Dörfer waren mit ihren Delegationen ebenfalls zur Ehrungsfeier erschienen. In einer zentralen Feierstunde wurde den Ueberauern die Urkunde durch Staatssekretär Mark Weinmeister und Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke überreicht. Die ersten Sieger werden Hessen beim Bundesentscheid vertreten.

Der Wettbewerb der Dörfer hat eine über 50-jährige Tradition. "Standen zu Beginn des Wettbewerbs bauliche und städtebauliche Gesichtspunkte im Vordergrund, wurden zwischenzeitlich auch Aspekte des Naturschutzes und des Denkmalschutzes in den Wettbewerb aufgenommen", sagte Staatssekretär Weinmeister.

Die Melsunger Stadthalle war dekoriert mit großformatigen Bildern des Projektes "Wir Ueberauer" der beiden Fotografen Uli Frey und Tim Besserer.

Die eigens für die Preisverleihung durch Hans Heckel und Thomas Thierolf erstellten Sandhasenfahnen konnten aus organisatorischen Gründen leider nicht aufgehängt werden. Stattdessen waren alle mitreisenden Ueberau gut erkennbar durch das Ueberau-T-Shirt "mir sinn Iwwero" und die speziell für diesen besonderen Tag gefertigten Fähnchen mit Ueberauer Symbolen.

Die Sieger-Urkunde nahmen Wolfgang Bertrams, Pia Hillerich und Thomas Thierolf entgegen. Bertrams informierte über das Dorf Ueberau und erklärte die Herkunft des Ortsnecknamens "Die Sandhasen". Darüber hinaus wies er nochmals auf das ausgeprägte Ueberauer "Wir-Gefühl" hin, dass auch im Arbeitskreis und während des Wettbewerbs deutlich spürbar war.

Als kultureller Beitrag aus Ueberau fuhr Marlene Hillerich mit, die mit ihrem Saxophon die anwesenden mit dem Lied "What a wonderful world" erfreute. Marlene sagte, dass nicht nur die Welt wunderschön sei sondern dass für sie Ueberau der schönste Ort der Welt sei.

Zum Abschluss der Feier erläuterte Peter Dotterweich die Hintergründe der Ueberauer Mundart. Diese trug er gekonnt mit witzigen mundartlichen Geschichten vor. Mit diesem sehr unterhaltsamen Beitrag hatte Dotterweich die Lacher auf seiner Seite und die Anwesenden wurden mit einem fröhlichen Schmunzeln entlassen.

Große Freude der 40-köpfigen Ueberauer Abordnung bei der Preisübergabe in Melsungen


Pia Hillerich, Thomas Thierolf und Wolfgang Bertrams
erhalten die Siegerurkunde in der Stadthalle von Melsungen

Die fröhlichen Ueberauer feiern ihren Sieg in Melsungen

Die am Wettbewerb teilnehmenden Dörfer
beim Abschlußfoto in der Stadthalle von Melsungen

Der Arbeitskreisleiter Wolfgang Bertrams informiert
in Melsungen über sein Dorf Ueberau


Ansprache in Melsungen

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Wettbewerbsteilnehmer,

mein Name ist Wolfgang Bertrams vom Wettbewerbs-Arbeitskreis in Ueberau. Ich möchte mich noch einmal dafür bedanken, dass wir den 1. Preis beim Hessischen Landesentscheid erhalten haben. Das soll uns ein Ansporn sein, Hessen beim Bundesentscheid besonders gut zu vertreten.

Zunächst möchte ich allen am Wettbewerb teilnehmenden Dörfern gratulieren. Ich glaube, dass es Ihnen ebenso ergangen ist wie uns: die Teilnahme hat sich auf jeden Fall gelohnt; sei es, dass Verbesserungen im Ort durchgeführt wurden oder man sich besser kennen gelernt hat oder sich andere positive Auswirkungen ergeben haben. Bei uns war es jedenfalls so!

Ueberau liegt als Tor zum Odenwald ca. 40 km südöstlich von Frankfurt. Unser Dorf hat etwa 2.200 Einwohner und wurde 1972 im Rahmen der Gebietsreform in die Kernstadt Reinheim eingemeindet. Im Jahre 2005 konnten wir das Jubiläum "700 Jahre Ueberau" feiern. Die ersten Siedlungsspuren fand man vor etwa 5.000 Jahren; auf diese Zahl komme ich später noch einmal zurück.

Vermutlich haben Sie heute schon einige Spuren unseres Dorfes erkennen können: wir haben zwei Fahnen mit den sog. "Ueberauer Sandhasen" mitgebracht. So wie es hier in Melsungen die "Bartenwetzer" gibt, so werden wir "die Sandhasen" genannt. Es gibt bei uns ein Gebiet, das heißt "Auf dem Sand". Dort wurde früher feiner weißer Reibesand gefunden und für "feine Leute" mit Handkarren bis nach Darmstadt und sogar bis nach Frankfurt gebracht. Weil in diesem Gebiet viele Hasen lebten, nennt man uns auch "die Sandhasen".

Ueberau hat ein ausgeprägtes "Wir-Gefühl". Dies können Sie sicher auch von unseren Fotos ablesen, die hier ausgestellt sind. Zwei Ueberauer haben die Einwohner so fotografiert wie sie ihnen im Alltag auf der Straße begegnet sind: ungeschminkt, natürlich, herzlich, urig und menschlich. Mir sagte mal jemand: "Ich wohne nicht  nur in Ueberau, sondern ich lebe hier"! Das sagt schon alles.

Was ich persönlich als besonders gut empfunden habe: beim Arbeitskreis haben die Ueberauer - egal ob Alt- oder Neubürger - sehr gut zusammengearbeitet; und zwar unabhängig von Religion, politischer Einstellung und Lebenssituation.

Viele Anwesende unserer Delegation erkennt man an dem "Ueberau-T-Shirt". Es wurde eigens für den Wettbewerb entworfen und zeigt den Umriss unseres Dorfes mit Sehenswürdigkeiten. Für den Fall, dass jemand vergessen hat, woher er kommt, schaut er auf sein T-Shirt und liest: "Mir sinn Iwwero"!

Wir sind heute gerne nach Melsungen gekommen; und zwar unabhängig vom erzielten Platz! Bereits vor der Bekanntgabe des Ergebnisses hatten sich schon 17 Personen zur Fahrt nach Melsungen angemeldet. Heute sind wir mit mehr als 40 Personen angereist.

Ich möchte meine Ansprache nicht zu sehr ausdehnen, Ihnen aber doch kurz einige kleine Begebenheiten nicht vorenthalten:

1.)
Unmittelbar nach Bekanntgabe des Wettbewerbs-Ergebnisses hat jemand einen Flashmob organisiert (für diejenigen, die das nicht kennen: das ist eine "spontane Zusammenkunft"). Etwa 150 Menschen trafen sich am Dalles und feierten den Sieg. Ich behaupte, dies war der 1. Ueberauer Flashmob in 5.000 Jahren. Auch bei diesem Ereignis haben sich weitere Menschen kennen gelernt und neue soziale Netzwerke gebildet.

2.)
Zur Begrüßung der Bewertungs-Kommission wollten wir eine Strohpuppenfamilie aufbauen. Es sollte sich um Vater, Mutter, Kind und Oma handeln. Eines Abends saßen wir in einem Biergarten und unterhielten uns darüber. Die Menschen am Nachbartisch bekamen dies mit und fragten nach den vorgesehenen Figuren. Wir sagten: "Vater, Mutter, Kind und Oma". Die uns weniger bekannten Tischnachbarn sagten: "dann muss die Oma eine Brille tragen" und die Frau sagte "und sie muss Strickzeug haben". Am nächsten Morgen wurden wir angerufen: der Tischnachbar hatte eine schöne große Brille gebastelt und seine Frau mit zwei Besenstielen ein großes Strickmuster erstellt. So entstehen spontan neue Bekanntschaften und das vorhandene "Wir-Gefühl" verstärkt sich.

Ich könnte Ihnen noch viel erzählen: über unseren traditionellen Fastnachtsumzug mit bis zu 25.000 Aktiven und Zuschauern, unseren besonderen Senioren-Nachmittag, unseren "Tag der offenen Höfe" oder die Rettung einer historischen Kirchturmuhr, usw.

Aber das hebe ich mir für das nächste mal auf . . .

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit






Die überreichte Urkunde zum 1. Preis


Ab sofort gilt es, sich auf den Bundeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" vorzubereiten. Dieser findet voraussichtlich in der ersten Junihälfte 2013 statt.

Das erste Treffen zur Vorbereitung des Wettbewerbs findet am Mittwoch, 17. Oktober um 20 Uhr im Hofhaus statt. Alle Interessenten sind herzlich zu diesem ersten Gespräch eingeladen. Besonders willkommen sind junge Menschen, die ihre eigenen Vorstellungen in den Wettbewerb einbringen können.

Für weitere Auskünfte steht Wolfgang Bertrams (Tel. 3735) gerne zur Verfügung.



Wieder Wettbewerb in Ueberau

Am 12. Juni war es so weit: das Dorf Ueberau mit etwa 2300 Einwohner stellte sich der Jury des Wettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft". Bereits in den Jahren 2008 und 2011 nahm Ueberau an den Regional-Wettbewerben teil.
Da Ueberau im vergangenen Jahr den ersten Platz belegt hatte, konnte der Reinheimer Stadtteil nun am Hessischen Landeswettbewerb teilnehmen.

Die achtköpfige Bewertungskommission des Regierungspräsidiums Kassel wurde von mehr als 120 Ueberauer Bürgern begrüßt. Natürlich grüßte auch eigens für diesen Wettbewerb am Ortseingang aufgebaute Strohpuppenfamilie, bestehend aus Vater, Mutter, Kind und Oma. Wieder hatte Petrus ein Einsehen mit den Ueberauern und ließ seine Regentropfen bis zum Abschluss des Rundgangs in den Wolken hängen.
An 10 Stationen präsentierten der Arbeitskreis, Vereine und die Einwohner, was sie in dem letzten halben Jahr mit viel Engagement und Fantasie vorbereitet hatten. Dabei ging es u. a. um die Themen der allgemeinen Entwicklung, bürgerschaftliche Aktivitäten, die Grüngestaltung und das Dorf in der Landschaft.

Viele örtliche Gruppierungen haben mit dazu beigetragen, das lebendige Ueberauer "Wir-Gefühl" sichtbar zu machen: u.a. die Jugendfeuerwehr, der Spielmannszug, die Grundschule, der Schulgarten, der Kindergarten, die Reinheimer Bürgergemeinschaft für Behinderte, das Foto-Projekt "Wir Ueberauer" und viele mehr. Auf 20 Stellwänden konnte sich die Kommission darüber informieren, was alles in Ueberau geleistet wird und welche Ereignisse im Jahresverlauf das Leben in diesem Dorf so lebenswert macht: angefangen vom Fastnachtsumzug bis hin zum Weihnachtsmarkt des Kerbvereins.

Der Abschluss fand im Kindergarten statt. Dort wurden Zukunftsperspektiven dargestellt und zur weiteren Vertiefung den Kommissions-Mitgliedern Info-Mappen überreicht.
Auch Bürgermeister Karl Hartman beteiligte sich aktiv an dem gesamten Rundgang und stand den Kommissions-Mitgliedern Rede und Antwort. Er hatte an diesem Tag Geburtstag. Der Arbeitskreis hatte eigens als Dankeschön für seine aktive Unterstützung ein Bäumchen an den Jubilar überreicht, das mit den Fotos der Arbeitskreismitglieder geschmückt war.

Das erreichte Ergebnis wird am 9. Juli bekannt gegeben. Die Siegerehrung findet am 7. Oktober in Melsungen statt. Der Arbeitskreis wird auf jeden Fall an der Siegerehrung teilnehmen; und zwar unabhängig vom erreichten Platz.

Denn allein schon die interessante und fruchtbare Zusammenarbeit innerhalb des Arbeitskreises war diese Mühen wert.


In dieser Hofreite wird die Nieder-Ramstädter Diakonie ein neues Zuhause für Menschen mit geistiger Behinderung erbauen
 

Hier im Ueberauer Schulgarten boten die Kinder Köstlichkeiten aus eigener Herstellung an

 

Abschluß-Präsentation mit Bürgermeister Karl Hartmann im Kindergarten


Ueberau erneut im Wettbewerb

In diesem Jahr beteiligt sich der Reinheimer Ortsteil Ueberau erneut am Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft". Zum ersten Mal hatte sich Ueberau im Jahre 2008 an dem Regional-Wettbewerb beteiligt und den 2. Platz belegt. Auch im vergangenen Jahr waren die Ueberauer wieder aktiv und nahmen am Wettbewerb teil. Der Lohn hierfür war der 1. Platz und so konnte man alle 16 teilnehmenden Orte man im November in das SG-Sportheim zur Abschlussfeier einladen.

In diesem Jahr nimmt Ueberau am Hessischen Landes-Wettbewerb teil. Schon im April wurde eine 8-seitige so genannte "Dorf-Info" erarbeitet und dem Regierungspräsidium Kassel für die Bewertungskommission zur Verfügung gestellt. Dieses Dokument beinhaltet sowohl allgemeine Angaben bzgl. Ueberau (z.B. Anzahl Einwohner, Größe des Ortes und Alters- sowie Beschäftigungsstruktur) als auch viele Informationen zu den fünf Bereichen, nach denen Ueberau bewertet wird.

Viele Ideen und Vorschläge wurden diskutiert:
- welche Symbole können an den Ortseingängen auf den Wettbewerb hinweisen?
- welche neuen Aspekte sind seit dem letzten Wettbewerb hinzugekommen?
- wie kann die Wettbewerbskommission bei ihrem Rundgang durch den Ort effektiv und trotzdem umfassend informiert werden?
- wurden die Anregungen der Kommission aus dem letzten Wettbewerb umgesetzt?

Zur Präsentation der vielfältigen Ueberauer Aktivitäten und Eindrücke 2012 stehen 120 Minuten zur Verfügung. Darin enthalten sind sowohl die Wegezeiten als auch die Informationsweitergabe an 10 Stationen. Um diese Zeitvorgabe einhalten zu können, haben einige Arbeitskreismitglieder einen Proberundgang mit Stoppuhr gemacht. Daraus wurde dann eine "Stations-Tabelle" entwickelt.

Besonders wichtig für einen Erfolg ist die Darstellung des bekannten Ueberauer "Wir-Gefühls". Möglichst viele Einwohner sollen den Rundgang begleiten oder an den Stationen, die in Kürze veröffentlicht werden, ihr Interesse zeigen. Das "Ueberau-T-Shirt" von 2011 wird auch wieder zum Einsatz kommen.
Als weiterer Mosaikstein für den Wettbewerb wurden 15 Hausschilder für historische Häuser gestaltet. Diese werden in Kürze an den Häusern befestigt. Sie geben Auskunft über Erbauungsdatum und Erbauer, Bewohner, Geschichte des Hauses und vieles mehr.
Die Nieder-Ramstädter Diakonie wird über ihr geplantes Vorhaben in der Wilhelm-Leuschner-Straße informieren. Während des Rundgangs kann der Innenhof dieser Hofreite betrachtet werden.

Die Bewertungskommission, diesmal bestehend aus acht Fachleuten, besucht Ueberau am Dienstag, 12. Juni in der Zeit von 15 - 17 Uhr. Der Arbeitskreis hat intensiv vorbereitet, was Ueberau in den fünf Bereichen vorzuweisen hat:
1. Allgemeine Entwicklung, 2. Bürgerschaftliche Aktivitäten und Selbsthilfeleistungen, 3. Baugestaltung und -entwicklung, 4. Grüngestaltung und -entwicklung, 5. Dorf in der Landschaft.

Wie in den vergangenen Jahren wird eine Strohpuppenfamilie auf der Wiese gegenüber der ehemaligen Mühle aufgebaut. Mit viel Fantasie wird dabei eine typische Ueberauer Familie dargestellt: Vater und Mutter mit Kind und Oma. Schon allein die Vorbereitungen machen den Akteuren viel Spaß! Da am Sonntag, 24. Juni der zweite "Tag der offenen Höfe" veranstaltet wird, sollen die dann gemeldeten 24 Höfe durch nummerierte Baumscheiben gekennzeichnet werden. Diese Baumscheiben werden bereits zum Wettbewerb aufgebaut, um die bevorstehenden Aktivitäten des Ortes sichtbar zu machen.

Das letzte Treffen des Arbeitskreises wird Anfang Juni stattfinden. Die Aktiven hoffen, dass Petrus den Ueberauer Bürgern wieder hold sein wird.

Der Arbeitskreis plant und bereitet den Wettbewerb vor

An zehn Stationen wird die Kommission informiert

  Dieser Plan kann hier heruntergeladen werden.

                                                                                                                         


Die Ueberauer Strohpuppen-Familie

Viele Ueberauer Bürger haben mitgeholfen, die neue Ueberauer Strohpuppen-Familie aufzubauen und zu gestalten. Das Hilfsangebot war sehr groß: von einjährigen Kindern bis zu 78-jährigen Senioren.

Die diesjährige Familie - bestehend aus Vater, Mutter, Kind und Oma - soll die Kommission begrüßen, die Ueberau am 12. Juni beim Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" bewerten wird. Der Aufbau der Strohpuppenfamilie hat Allen wieder großen Spaß gemacht: es wurde überlegt, ob die Oma ein Strickzeug haben soll, ob der Vater eine Fliege tragen soll oder ob das Kleid der Mutter gut passt.

Während der Aufbau-Aktivitäten schauten viele Neugierige zu. Bus- und PKW-Fahrer verlangsamten die Fahrt und verdrehten ihre Hälse. Manch ein Radfahrer ist abgestiegen, um die "Familien-Zusammenführung" aus der Nähe zu betrachten.

Es ist geplant, die Strohpuppen-Familie bis zum zweiten "Tag der offenen Höfe" am 24. Juni stehen zu lassen. So können sich viele Menschen daran erfreuen.

Vorbereitungen und Aufbau der Strohpuppen-Familie  . . .

. . .  hat Allen viel Spaß gemacht!

Die Ueberauer Strohpuppen-Familie 2012 mit Vater, Mutter, Kind und Oma begrüßt die Kommission




Nachstehend einige Projekte, die für den Landeswettbewerb vorbereitet werden:

Es ist geplant, an historischen Häusern Informations-Schilder anzubringen.

Das nebenstehende Muster zeigt ein Wappen
mit dem "Ueberauer Sandhasen" und einem
Wappen-Bestandteil (silberne Hirschstange
auf dunkelblauem Hintergrund) des Ritters Sinold.
Er bewohnte den großen Sinoldshof und starb 1439.

Sein Grabstein befindet sich in der
Ueberauer Kirche.

Die Vorbereitungsarbeiten zu diesem Projekt
sind angelaufen.
Wir erhielten schon etliche Zusagen.

Auskünfte erteilen gerne:
Wolfgang Bertrams und Thomas Thierolf


Einige Ueberauer Bürger sind dabei, ein umfangreiches "Ueberau-Buch" zu erstellen. Dieses wird zwar nicht bis zum Wettbewerbstag druckfertig vorliegen. Aber viele Informationen wurden bereits recherchiert und eingearbeitet. Es wird ein interessantes Buch mit den vielen Facetten Ueberaus werden.

Dies zeigt ein Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis:

VORWORT

EIN SPAZIERGANG DURCH DAS DORF

Zur Ortsgeschichte
Sehenswürdigkeiten
Öffentliche Einrichtungen
Traditionen und Veranstaltungen
Vereinsleben
Natur
Geologie
Interessante Informationen
„Spezielle“ Ueberauer Namen und Begriffe
Sagen
Anekdoten
Impressionen
Karten
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Das Projekt "Steinbackofen":

In einem verlassenen Haus wurde ein traditioneller Dorfbackofen entdeckt, der es Wert ist,
erhalten zu werden.

Dieser Steinbackofen wurde kurz vor dem 2. Weltkrieg neu gebaut, da der alte nicht mehr
funktionsfähig war.

Einige Bürger versuchen nun, diesen Ofen dort abzubauen und an einem geeigneten Ort wieder
aufzubauen, um ihn der Dorfgemeinschaft - für z.B. Backfeste - zur Verfügung zu stellen.

Mittlerweile wurde der Steinbackofen fachmännisch (von einer Frau, mit viel Expertenwissen und
großer Sorgfalt) zerlegt und an anderer Stelle für die Zukunft gelagert.
Für diese Aktivitäten sind wir dankbar: das alte Haus, in dem sich der Steinbackofen befand, wurde
inzwischen abgerissen.

So konnte wieder etwas aus der Vergangenheit für die Zukunft gerettet werden!



Betreuung für Kinder unter drei Jahren

Im Bewertungsprotokoll vom 23.08.2011 zum Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ 2011 Region Süd gab es etliche gute Empfehlungen. Im Bereich 2 " Bürgerschaftliche Aktivitäten und Selbsthilfeleistungen" gab es die Anregung:

"Die Einrichtung einer Kindergartengruppe für Kinder unter 3 Jahre, so dass auch die „Kleinen“ in ihrem schönen Ueberau bleiben können."

Diese Anregung wurde nun erfolgreich umgesetzt:
Seit November 2011 gibt es in Ueberau mit dem SPIELRAUM von Rosy Henneberg eine Betreuung für Kinder unter drei Jahren. Ursprünglich geplant für Kinder unter Drei, bietet er aber auch Platz für Kindergartenkinder, die eine, in Ueberau noch fehlende Nachmittagsbetreuung brauchen.(www.spielraum-info.de)

Auf den Fotos zu sehen ist der Spielraum und ein Teil des
Außengeländes mit dem neuen Krippenwagen.

Mit diesem Krippenwagen werden uns die Kinder und ihre
Betreuer beim Wettbewerbs-Rundgang am 12. Juni begleiten.

Damit ist wieder ein Teil der Zukunft unseres Dorfes gesichert.




Für Auskünfte zum Wettbewerb stehen Wolfgang Bertrams (Tel. 06162/3735) sowie Pia Hillerich und Thomas Thierolf gerne zur Verfügung.


Weitere Informationen folgen . . .